Zur Wanderausrüstung gehört auch ein warmer Schlafsack


Wandern ist in der Tschechischen Republik der beliebteste Sport. Es wird von Menschen unterschiedlichsten Alters ausgeübt, meist als Wochenend- oder Urlaubsaktivität. Wanderungen in bergigem Gelände oder in der Ebene dauern meist nur einen Tag, mehrtägige Ausflüge sind jedoch keine Seltenheit, und das Schlafen im Zelt im Schlafsack auf einer Isomatte ist relativ üblich. Was sollten wir über einen Schlafsack wissen, bevor wir uns zum Kauf entschließen?
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Ein Ganzjahresprodukt

Ein solches Produkt gibt es nicht. Kein Schlafsack ist eine Universallösung, und es werden nur drei Grundtypen hergestellt – Winter-, Sommer- und Frühjahr-Sommer-Herbst-Schlafsäcke (Drei-Jahreszeiten-Schlafsäcke). Vielleicht ist Ihnen schon einmal eine unsinnige Werbung für ein Produkt aufgefallen, das hundertprozentigen Komfort das ganze Jahr über bei Temperaturen von +25 bis –20 Grad Celsius garantiert. Das ist natürlich Unsinn, so etwas wird nicht hergestellt, schon gar nicht zu einem verlockenden Preis von rund tausend Kronen. Wählen Sie Schlafsäcke also je nach Jahreszeit und Aktivität aus. Meistens übernachten Menschen im Sommer oder von Frühling bis Herbst im Freien, und wenn Sie sich auch im Winter in der Natur aufhalten, bleibt Ihnen nichts anderes übrig, als auch für ein Winter-„Spezialmodell“ zu sparen.
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Daunenschlafsack oder Hohlfaser

Daunenschlafsäcke – sie isolieren die Wärme hervorragend, sodass man darin vor allem im Winter gut schlafen kann. Ein weiterer Vorteil ist ihr Gewicht, denn sie sind leichter als Synthetikmaterialien, die für die gleiche Temperatur ausgelegt sind. Daunen altern zudem viel langsamer, und ein solches Material hält länger – mindestens 7 bis 10 Jahre. Ein Nachteil dieser Materialien ist die geringere Wärmeleistung bei höherer Luftfeuchtigkeit, z. B. in einer Höhle; damit müssen Sie vor allem im Winter und im Herbst rechnen.
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Synthetik – solche Schlafsäcke sind viel günstiger und wärmen auch, wenn sie feucht sind, insbesondere bei mehrschichtigen und kammergefütterten Materialien. Sie können von Allergikern verwendet werden. Sie sind jedoch sehr voluminös und relativ schwer, sodass es je nach Verwendungszweck immer einen gewissen Kompromiss gibt. Für Radtouren empfiehlt es sich beispielsweise, im heißen Sommer ein leichtes Synthetikmaterial und in der kühleren Jahreszeit einen leichten Daunenschlafsack zu verwenden.